Bondage für Anfänger (36)

Bondage: eines der größten Schlagworte in der Welt des Sex. Aber sind Fesselspiele wirklich nur Peitschen, Ketten und Latex tragende Dominas in Kerkern und eignet sich Bondage für Anfänger?

Für diejenigen, die noch nie in die Welt der Fesselspiele eingetaucht sind, mag der Gedanke daran abschreckend wirken, zumal pornografische Darstellungen oft ziemlich extreme Handlungen beinhalten.

Seit dem Fifty Shades of Grey-Phänomen ist das öffentliche Interesse an Bondage jedoch gestiegen, und es scheint, dass mehr Paare als je zuvor alles Mögliche ausprobieren.

Damit du diese Art von Sexspiel erkunden und deine Neugier stillen kannst, haben wir diesen Leitfaden für dich erstellt. Hier findest du alles, was du über Bondage für Anfänger wissen musst.

9 allgemeine „Bondage für Anfänger“-Tipps

Wir verstehen, dass du vielleicht Respekt vor Bondage und BDSM im Allgemeinen hast. Deshalb haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, die dir helfen sollen:

Nimm dir Zeit für die Recherche

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Auch wenn es glamourös aussieht wie Bondage und BDSM in Filmen dargestellt werden, entspricht es in der Regel nicht den Tatsachen und wird wahrscheinlich nicht zu dir passen.

Du willst nicht gleich ein Dutzend Spielzeuge anschaffen und erst dann herausfinden, was dich anmacht.

Wir empfehlen, BDSM-Geschichten zu lesen oder zu hören oder ethische BDSM-Pornos anzuschauen, um herauszufinden, worauf du stehen könntest.

Informiere dich über BDSM, starte schlicht und lerne gemeinsam mit deinem Partner, wie es geht. Bei Bedarf kannst du sogar einen Sexualtherapeuten oder Bondage-Experten einbeziehen.

Sprich über deine Fantasien und Grenzen

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Nimm dir die Zeit, mit deinem Partner ein ehrliches Gespräch über Bondage zu führen. Teilt einander eure Wünsche und eure Grenzen mit.

Wirst du beispielsweise mehr erregt, wenn du Rollenspiele mit Kostümen machst? Sprich solche Themen an und schaue, wohin das führt. Vertrauen und ehrliche Kommunikation sind beim Bondage der Schlüssel.

Lasse deinen Partner wissen, wenn du die Vorstellung, die Augen verbunden zu bekommen, erregend findest, aber wenn du mit Handschellen gefesselt bist, bekommst du Angst.

Lass dein Gegenüber auch ausreden, wenn er dir sagt, dass er nie in einer unterwürfigen Rolle sein will.

Wähle deine Umgebung

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Auch die Wahl des richtigen Ortes für Bondage ist der Schlüssel zu einem großartigen Spiel.

Das kann ein Hotelzimmer sein oder ein geräumiges Zimmer, das sich ideal für Machtspiele eignet, oder vielleicht auch dein Schlafzimmer.

Solange du dich an diesem Ort sicher fühlst, ist alles in Ordnung.

Kennt euer Sicherheitswort

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Überlegt euch gemeinsam ein Sicherheitswort. Sucht euch etwas aus, das ihr normalerweise nicht sagen würdet, z. B. „Tastatur“ oder „Sonnenblume“.

Sobald einer dieses Sicherheitswort hört, sollte alles sofort aufhören.

Überprüfe danach, ob es deinem Partner gut geht, und bleib an seiner Seite. Frage ihn, was er von diesem Moment an will.

Beobachte deinen Partner immer

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Wenn du deinen Partner fesselst oder andere BDSM-Dinge mit ihm treibst, überprüfe immer, ob es ihm/ihr gut geht.

Achte auf Kommentare sowie auf nonverbale Signale. Generell sollte dein Partner während des Aktes immer mit dir kommunizieren.

Lasse deinen Untergebenen auch nicht länger als eine Minute allein und sei nie so weit weg, dass er oder sie dich nicht hören kann.

Probiere ein wenig Dirty Talk aus

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Bist du ein unterwürfiger Mensch, der gerne gemaßregelt wird? Willst du, dass man dir sagt, dass du ein böses Mädchen bist und dass du tust, was Daddy will?

Bitte deinen Partner, mit dir Dirty Talk zu führen. Aber auch du solltest es dir aneignen – jeder kann Dirty Talk betreiben, egal ob du dominant, unterwürfig oder beides bist.

Sei so schmutzig und heftig, wie du willst. Achte darauf, dass die Namen und Bezeichnungen, die ihr verwendet, vorher abgesprochen werden.

Kein Bondage mit Fremden

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Du soltest deine erste Bondage-Erfahrung nicht mit einem Fremden machen. Vertrauen und Kommunikation sind beim Bondage besonders wichtig.

Sicherer und intimer ist es, wenn du mit jemandem zusammen bist, der dir nahesteht.

Wähle deine Rolle sorgfältig aus

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Wenn Paare das Thema Bondage ansprechen, fühlen sie sich oft unter Druck gesetzt, sich entweder als der unterwürfige oder als der dominante Partner zu bezeichnen.

Viele denken: „Ich muss mich für eins entscheiden“ oder „Ich bin der Mann, also muss ich dominat sein“.

Im Laufe des Experimentierens wirst du feststellen, dass du das eine dem anderen vorziehst.

Aber da wir von Bondage für Anfänger sprechen, würden wir sagen, dass man am Anfang beides ausprobieren sollte, um es wirklich zu wissen.

Nimm dir Zeit für das Danach

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Das Gespräch oder die „Nachsorge“, die ihr nach dem Erlebnis führt und gestaltet, gehört genauso zur Bondage-Erfahrung wie der Akt selbst.

Die Nachsorge bietet euch die Möglichkeit, euch darüber auszutauschen, was ihr am meisten genossen habt und was eher nicht euer Fall war.

Die Intimität und Ehrlichkeit, die nach der BDSM-Erfahrung zum Ausdruck kommt, wird eure Beziehung stärken – ein weiterer großartiger Nebeneffekt des Bondage.

Wie wäre es mit etwas Leckerem zu essen, einem Wein, Schokolade – nicht nur die Seele will umsorgt werden, auch der Gaumen.

Unverzichtbare Requisiten für Bondage-Anfänger

Wenn du ein Neuling auf diesem Gebiet bist, musst du nicht gleich ein ganzes BDSM-Set kaufen und dein Zimmer in ein Spielzimmer à la Christian Grey verwandeln.

Du kannst mit ein paar Anfängerspielzeugen beginnen und später weitere Hilfsmittel hinzufügen.

Die folgenden Spielzeuge eignen sich zur „Bondage für Anfänger“-Nutzung:

Fesseln

Wenn du ein Dom bist, der seine/ihre Dominanz etablieren will, sind BDSM Fesseln das beste Einsteigerspielzeug, um das zu tun.

Fesseln sind Werkzeuge, mit denen du deinen Partner fixierst oder festhältst. Sobald dein Partner gefesselt ist, wird er/sie sich nur noch schwer bewegen können, was dir mehr Kontrolle gibt.

Do’s:

Don’ts:

Augenmasken

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Abgesehen von der Fesselung des Untergebenen ist die Behinderung seiner Sinne eine weitere Möglichkeit, die Kontrolle zu übernehmen.

Augenmasken verdecken die Augen vollständig und sorgen für einen Überraschungseffekt. Was du als Nächstes vorhast, wird dein „blinder“ Untergebener erst erfahren, wenn du es tust.

Do’s:

Don’ts:

Halsbänder

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Dieses ausgefallene Accessoire wird um den Hals des Untergebenen als Symbol des Besitzes getragen.

Do’s:

Don’ts:

Mundknebel

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Mundknebel werden getragen, um das Schreien und Stöhnen zu unterdrücken. Der Untergebene verliert jegliche Kontrolle, da er nichts zu sagen hat.

Wenn ihr also Mundknebel beim Bondage für Anfänger verwendet, solltet ihr zuerst nonverbale Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Do’s:

Don’ts:

Nippelklemmen

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Nippelklemmen sind so konstruiert, dass sie die Brustwarzen zusammendrücken und so ein subtiles oder intensives Zwicken bewirken.

Man könnte somit meinen, dass Nippelklemmen nur für fortgeschrittene Spieler geeignet sind. Aber das ist nicht der Fall, denn es gibt eine Menge anfängerfreundlicher Nippelklemmen.

Do’s:

Don’ts:

Kitzler

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Jetzt, wo der Unterwürfige vollständig gefesselt ist, kannst du anfangen, mit ihm/ihr zu spielen.

Wenn du noch keine Schmerzen zufügen willst, sind Kitzler die besten Spielzeuge, die du verwenden kannst. Sie haben normalerweise einen dünnen Griff mit Federn oder Silikonfäden am Ende.

Verwende dieses Spielzeug, um deinen Partner zu kitzeln, entweder zum Necken oder für eine komplette Kitzelspiel-Session.

Do’s:

Paddel

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BDSM Paddel haben eine flache Oberfläche, die üblicherweise verwendet wird, um den Körper des Untergebenen zu schlagen.

Dies wird normalerweise verwendet, um die unterwürfige Person zu disziplinieren, wenn sie anfängt, sich aufzuführen oder sich weigert, den Forderungen zu folgen.

Vergewissere dich, deinen Untergebenen nur auf die sicheren Zonen zu schlagen. Das sind die Körperteile, die genug Fett und Muskeln haben, um den Schlag abzufedern, wie z. B. die Pobacken.

Do’s:

Don’ts:

Peitschen

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Im Vergleich zu Paddeln sind Peitschen mit dünnen Griffen ausgestattet, die am Ende eine flache Gerte oder Fäden haben. Es gibt auch Modelle, die aus nur einem langen Schwanz bestehen.

Je nachdem, wie die Peitsche eingesetzt wird, kann sie sanfte Schläge oder prickelnde Stiche verursachen. Als Anfänger solltest du dich mit deinem Partner absprechen, bevor du Schlagspielzeug wie Peitschen benutzt.

Do’s:

Don’ts:

(vgl. MasterClass Staff, 2021)

Seil-Bondage: Fesselanleitung und Fesseltechnik

Wenn du in die verführerische Welt des „Bondage für Anfänger“ eintauchst, wirst du höchstwahrscheinlich über Seil-Bondage stolpern.

Anders als bei Handschellen ist Seil-Bondage so viel mehr als nur die Fesselung eines ungezogenen Untergebenen: Es ist eine demonstrative Fähigkeit und eine Kunstform, die man meistern muss.

Das hat dein Interesse geweckt, nicht wahr? Nun, dann hast du Glück. Wir sind hier, um dir den verführerischen Akt der Fesselung mit dem Seil näherzubringen, damit du richtig fesseln lernst.

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Natürlich können wir in dieser „Bondage für Anfänger“-Anleitung nicht alle Knoten und Techniken aufzeigen.

Für Einsteiger ist es am wichtigsten, dass der Basisknoten beherrscht wird, aus dem man alle komplexen Fesselungen kreieren kann.

In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie der Bondage-Basisknoten funktioniert und wie du ihn üben kannst:

Schritt 1: Bondage-Basisknoten

– Nimm ein Stück Seil und falte es in der Mitte, um einen Zipfel zu schaffen
– Diesen „Zipfel“ kannst du dir auch farblich markieren, z. B. mit einem Textmarker
– So hast du die Mitte stets griffbereit

Schritt 2: Bondage-Basisknoten

– Es ist ok, wenn du nicht die Mitte des Seils erwischst, die beiden Seilenden sind später lediglich ungleich
– Ziehe das Ganze nun ein bisschen in die Länge

Schritt 3: Bondage-Basisknoten

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– Schlage das doppelt gelegte Seil nun einmal um das zu fesselnde Gliedmaß

Schritt 4: Bondage-Basisknoten

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– Schlage das Seil nun noch ein zweites Mal um das zu fesselnde Körperteil

Schritt 5: Bondage-Basisknoten

– Der erste Teil des Bondage-Basisknotens ist geschafft
– Gedächtnisstütze für den 1. Teil: „zweimal rum“
– Um mehr Auflagefläche zu schaffen, kannst du auch dreimal rumgehen
– Gut zwei Finger sollten zwischen Haut und Körper dazwischen passen

Schritt 6: Bondage-Basisknoten

– Überkreuze nun den Zipfel und den Rest des Seils
– Die Zipfellänge sollte ungefähr 20 cm betragen
– Gedächtnisstütze für den 2. Teil: „überkreuzen“

Schritt 7: Bondage-Basisknoten

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– Führe den Zipfel unter den Seillagen hindurch
– Gedächtnisstütze für den 3. Teil: „unten durch“

Schritt 8: Bondage-Basisknoten

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– Nachdem der Zipfel „unten durch“ geschoben wurde, folgen die zwei letzten Schritte

Schritt 9: Bondage-Basisknoten

– Schließe das Ganze mit einem Doppelknoten ab
– Gedächtnisstütze für den 4. Teil: „Doppelknoten“
– Zieh abschließend am langen Ende des Seils, um sicherzugehen, dass sich der Knoten nicht unter Zug zuzieht
– Gedächtnisstütze für den 5. Teil: „sichern“
– Nun kannst du das Seilende weiter zum Fesseln nutzen oder ihn zum Fixieren an Gegenständen anwenden

Üben und Merksatz einprägen

– Übe den Knoten zunächst an deinem Oberschenkel, bis du ihn perfektioniert hast

Merksatz:
Merke dir den Bondage-Basisknoten ganz einfach mit folgender Formel:
Zweimal rum, überkreuzen, unten durch, Doppelknoten, sichern!

Lösen des Knotens

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– Der Knoten lässt sich jederzeit lösen, wenn du den Zipfel nicht anderweitig in deine Fesseltechnik integrierst
– Zum Lösen einfach am Zipfel rütteln und der Knoten geht leicht auf
– Das Knoten-Lösen am Oberschenkel üben, um in brenzligen Situationen Ruhe bewahren zu können
– Aus Sicherheitsgründen solltest du auch immer eine Bondage-Schere parat haben

Geschätzte Kosten: 60 EUR

Bereitstellung:

Werkzeuge:

Materialien: Fessel-Seil

Was ist Bondage?

Bondage ist eines der Hauptthemen von BDSM – was für Bondage and Discipline, Dominance and Submission, Sadism and Masochism steht.

Bondage ist eine Form des Sexspiels, bei der die Fesselung (das Machtspiel) im Mittelpunkt steht.

Die Kontrolle über das eigene Vergnügen durch eine andere Person ist hier ausschlaggebend und es können Requisiten wie Handschellen, Seile, Augenbinden oder eine Reihe von Fesseln zum Einsatz kommen.

Es handelt es sich um eine urteilsfreie Zone, in der die Kommunikation über die eigenen Wünsche und Grenzen an erster Stelle steht, was Bondage zur sichersten (und spaßigsten) Art von Sexspiel macht, das man haben kann.

Bondage bietet eine Welt der Freiheit, zu spielen, zu experimentieren und jemand anderem die Zügel in die Hand zu geben – mit deinem Einverständnis.

Natürlich auch umgekehrt: Wenn du derjenige bist, der gerne die Kontrolle ausübt, kannst auch du das Sagen haben.

Häufig gestellte Fragen

Jetzt, wo du mehr zu „Bondage für Einsteiger“ erfahren hast und die Bondage Tipps als auch die idealen Requisiten kennst, hast du vielleicht noch weitere Fragen.

Keine Sorge, wir haben auch eine FAQ erstellt, um alles gründlich zu beantworten.

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Bondage für Anfänger – mit welcher Aktivität sollte man beginnen?

Bondage ist ziemlich einfach zu verstehen und relativ sicher. Man will ja nicht buchstäblich mit Feuer oder Messern spielen.

Aber eine Augenbinde und Fesseln sind Dinge, die man leicht hinzufügen kann, wenn man Bondage für Anfänger auf sichere Art und Weise praktizieren will.

Wenn du dich mit Knoten nicht auskennst, ist Seil-Bondage ohne Übung keine gute Idee. Übe den vorgestellten Basisknoten ausführlich und wenn du den Dreh raus hast, kannst du auch damit loslegen.

Wie wählt man ein Sicherheitswort?

Für den Fall, dass die Dinge zu weit gehen und du oder dein Partner eine Grenze überschreitet, mit der ihr nicht gerechnet habt, solltet ihr euch ein Sicherheitswort überlegen.

Das könnt ihr beide sagen (und natürlich auch hören), wenn es zu diesem Punkt kommt.

Wir schlagen vor, etwas völlig Zufälliges zu wählen, das ihr normalerweise im Schlafzimmer nicht sagen würdet, z. B. „Ananas“ oder „Teetasse“.

Ist Kostümierung ein wesentlicher Bestandteil von Bondage?

Genauso wie Requisiten und Spielzeuge deine dominante Seite oder den Masochisten in dir zum Vorschein bringen können, kann es genauso hilfreich sein, sich entsprechend zu kleiden, um die Szene zu gestalten.

Wenn du zum Beispiel der Unterwürfige bist, könntest du ein Halsband oder eine Katzenmaske und einen Schwanz tragen, um deine Bereitschaft zu zeigen, deinem „Besitzer“ während der Sitzung zu gehorchen.

Du musst dich nicht komplett wie an Halloween verkleiden, aber wenn ein kleines Kostüm oder Accessoire dir hilft, deine inneren Fantasien zu verkörpern, trage es mit Stolz.

Was sind Soft und Hard Limits?

Limits sind die Dinge, die der Sklave oder der Dom bei einer BDSM-Aktivität nicht tun würden.

Weiche Grenzen (Soft Limits) sind die Dinge, die man im Moment nicht tun möchte, aber es besteht die Möglichkeit, dass man sie eines Tages tun würde.

Harte Grenzen (Hard Limits) hingegen sind die Dinge, die du während eines BDSM-Spiels niemals tun wirst. Keine Kompromisse. Keine Diskussionen. Du wirst es einfach nie tun. Punkt.

Bevor du dich auf diese Spielart einlässt, solltest du die Grenzen mit deinem Partner besprechen. So vermeidet ihr in Zukunft jeden Konflikt.

Wie finde ich heraus, für welche Statusrolle ich am besten geeignet bin?

Durch Versuch und Irrtum. Um herauszufinden, ob du ein Dominant, Sklave oder ein Switcher (sowohl Dom als auch Sklave) bist, musst du dich auf verschiedene BDSM-Praktiken einlassen.

Es kann einige Zeit dauern, bis du herausfindest, was du willst, aber das ist in Ordnung, besonders wenn ihr Bondage für Anfänger betreibt.

Ihr seid beide erst dabei eure bevorzugten Rollen herauszufinden. Es gibt keinen Grund, etwas zu überstürzen, nur damit ihr ein Etikett bekommt.

Wie kann ich meinen Partner dazu bringen, sich auf Bondage einzulassen?

Du musst einfach zuerst fragen.

Wenn derjenige mit BDSM nicht vertraut ist, kannst du ihn zunächst mit den nötigen Informationen versorgen. Zeige Bücher, Videos und Blogs (wie diesen hier!).

Sei geduldig und stelle ihm/ihr Fragen.

Wenn dein Partner nicht daran interessiert ist, solltest du aber nichts erzwingen. Bondage sollte mit dem Einverständnis beider Parteien durchgeführt werden.

Abschließende Gedanken

Bevor du in die faszinierende Welt der Fesselspiele eintauchst, solltest du dich vergewissern, dass du oder dein Partner mit den entsprechenden Spielzeugen umgehen können.

Du musst kein Spielzimmer haben, um Fesselspiele zu genießen. Wenn du nur ein einziges Spielzeug brauchst, um deine versaute Sexkapade zu beginnen, dann tu das einfach.

Du hast viel Zeit, um deine sexuellen Wünsche und Fantasien zu entdecken, also arbeite in deinem eigenen Tempo.

Nichtsdestotrotz, mache weiter und lasse deine erotischsten Gedanken frei! Frohes Fesseln!

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